Neuer Service: Herrenlose Fahrräder können jetzt online gemeldet werden

MÜNSTER Rund 3500 herrenlose Fahrräder melden die Münsteraner jedes Jahr bei der Stadt als gefunden. Bisher musste man die Fundanzeigen umständlich per Post auf den Weg bringen oder sich persönlich zum Fundbüro aufmachen. Ab sofort bietet dei Stadt einen dritten, digitalen Weg der Anzeige an. Dazu braucht man jedoch einen neuen Personalausweis

  • Münster gilt bereits als Fahrradstadt - NRW-Verkehrsminister will, dass das bald für die ganze Region gilt.

    Münster gilt bereits als Fahrradstadt - NRW-Verkehrsminister will, dass das bald für die ganze Region gilt. Foto: Archiv

Und: "Der neue Online-Service kann nur von denjenigen genutzt werden, die über den neuen Personalausweis mit eingeschalteter so genannter eID Funktion verfügen", erklärte die Stadt am Mittwoch in einer Pressemitteilung.

Mit dem Personalausweis weist der Finder über ein spezielles Kartenlesegerät, das an den PC angeschlossen ist, seine Identität nach. Ergänzt um Angaben zur gefundenen Leeze landet die Anzeige im E-Mail Posteingang des Fundbüros.

Nach sechs Monaten gehört Fahrrad dem Finder

Dort wird das gefundene Fahrrad mit den vorhandenen Verlustanzeigen abgeglichen. Liegt keine solche vor, werden die Daten automatisch ins städtische Online-Fundbüro übertragen, wo Eigentümer nach dem vermissten Fahrrad fahnden können.

Wird der Verlust nicht innerhalb von sechs Monaten beim Fundbüro gemeldet, darf der Finder das Rad gegen eine geringe Verwaltungsgebühr behalten.

Keine Papierformulare mehr

"Papierformulare müssen so nicht mehr ausgefüllt werden", nennt Alois Weihermann, Leiter des Amtes für Bürgerangelegenheiten, einen Vorteil des Online-Services, der in enger Kooperation mit dem kommunalen IT-Dienstleister citeq und dem Presseamt entwickelt wurde.

    
"Um das Formular nutzen zu können, muss sich der Inhaber des neuen Personalausweises für die Funktion 'elektronische Identität' entschieden haben", informiert Stefan Schoenfelder, Leiter der citeq. Und: "Der PC muss über einen Kartenleser, einen Internetanschluss und ein Programm zur sicheren Übermittlung der Daten (Ausweis-App) verfügen."

Stand auf der Cebit

Die Stadt Münster baut die Einsatzmöglichkeiten für den neuen Personalausweis kontinuierlich aus und beschreibt sie im Internet unter. Auf der  Cebit, vom 6. bis 10. März in Hannover, wird die citeq ihre Anwendungen rund um den neuen Personalausweis im Public Sector Parc  am Stand des Bundesinnenministeriums vorstellen (Halle 7, Stand B40).

 

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