Bauspieltreff Holtrode: Kinder schreiben Weihnachtsgeschichten

WOLBECK Die Werkzeuge ruhen, auch Schere und Kleber lassen die Kinder im Bauspieltreff Holtrode liegen. Stattdessen greifen sie wenige Tage vor dem großen Fest zu Stift und Papier und schreiben Weihnachtsgeschichten.

  • Diese vier Mädchen ließen jetzt ihrer Fantasie freien Lauf und schrieben rührende Weihnachtsgeschichten: (v. l.) Lamia Cinar (10), Hadia Mauj (10), Jessica Donnelly (10) und Kristin Steinbrede (10). Jens Kotalla, Betreuer im Bauspieltreff Holtrode, hat das Thema »Das Weihnachtswunder von Wolbeck« vorgegeben.

    Diese vier Mädchen ließen jetzt ihrer Fantasie freien Lauf und schrieben rührende Weihnachtsgeschichten: (v. l.) Lamia Cinar (10), Hadia Mauj (10), Jessica Donnelly (10) und Kristin Steinbrede (10). Jens Kotalla, Betreuer im Bauspieltreff Holtrode, hat das Thema »Das Weihnachtswunder von Wolbeck« vorgegeben. Foto: Regina Robert

In der Vorweihnachtszeit hat das Kinder- und Jugendhaus ein besonderes Programm für die Kinder vorbereitet. Die Teilnahme ist, wie alles dort, freiwillig. Neben Backen und Basteln, Kino und Lagerfeuer steht zum ersten Mal auch „Weihnachtsgeschichten schreiben“ auf dem Plan – in den vergangenen Wochen insgesamt drei Mal.

Weil Betreuer Jens Kotalla im „Nebenberuf“ Poetry-Slammer ist, also regelmäßig eigene Texte vor Publikum vorträgt, kam er auf die Idee, die Kinder zum Schreiben zu bringen. „Die Kreativität von Kindern zu fördern, erscheint mir wichtig“, sagt er. „Wir geben ein Thema oder auch nur einen Satz vor und dann kann’s auch schon losgehen. Einige Kinder sind sehr motiviert.“

Jens Kotalla ist einer der Betreuer im Bauspieltreff, die sich nachmittags um junge Wolbecker kümmern. Im offen Treff können sechs- bis 13-Jährige auf dem Außengelände auch ihre eigenen Holzhütten bauen. An diesem Donnerstag gibt es zum letzten Mal in diesem Advent Gelegenheit, Weihnachtsgeschichten zu schreiben.

„Das Weihnachtswunder von Wolbeck“ heißt das Thema, das Kotalla vorgibt, und sofort legen vier Mädchen los. Hadia (10), Kristin (10) und Jessica (10) wollen gemeinsam im Team schreiben, Lamia (10) schreibt lieber allein.

Zu langweilig

Das Dreierteam ist sich bald einig. Erst hätten die Mädchen an eine Geschichte gedacht, in der die Provinzial-Versicherung vorkäme, so Kristin, „in unserer Schule haben wir nämlich auch demonstriert“. Das sei ihnen aber doch zu langweilig gewesen, so Jessica. Dann habe es Überlegungen zu „Topmodel wird krank“ oder „Freundschaft zerbricht“ gegeben, was aber laut Hadia als zu „kitschig“ abgelehnt wird.

So kommen die Mädchen auf „Das Weihnachtswunder vom Tod“, die Geschichte von der wundersamen Heilung eines krebskranken Mädchens. Lamias Geschichte „Das Weihnachtswunder“ erzählt von einem Mann, der Geldsorgen hat, die sich eines Morgens in Luft auflösen.

Weihnachtsgeschichten sollten von Wundern handeln, da sind sich die Mädchen einig, denn Wunder kämen zum Beispiel in „Zeitungen viel zu selten vor“. Das möchte die Münstersche Zeitung nun ändern und veröffentlich die Geschichten der kreativen Mädchen.
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