Ökumenische Sternsinger: Rekordverdächtige 150 kleine Könige sind unterwegs

GIEVENBECK/MECKLENBECK Das ist ein Rekord für Gievenbeck: Insgesamt rund 150 Kinder sind seit Freitag in Gievenbeck und der westlichen Innenstadt als ökumenische Sternsinger unterwegs. An der Aussendungsfeier in der Pfarrkirche St. Anna Mecklenbeck nahmen immerhin 70 Jungen und Mädchen teil.

  • Nach dem Gottesdienst in St. Anna in Mecklenbeck machten sich diese Sternsinger auf den Weg durch ihren Stadtteil.

    Nach dem Gottesdienst in St. Anna in Mecklenbeck machten sich diese Sternsinger auf den Weg durch ihren Stadtteil. Foto: Conlan

Während in anderen Gemeinden die Zahl der Teilnehmer an den jeweiligen Sternsinger-Aktionen rückläufig sind (in Nienberge sind wie berichtet nur 40 Kinder unterwegs und die können nicht den ganzen Stadtteil versorgen), steigen die Zahlen in Gievenbeck.

Noch nie so viele
 
„So viele wie in diesem Jahr hatten wir noch nie“, sagte Stephanie Heckenkamp-Grohs, Pastoralreferentin in der Gemeinde Liebfrauen-Überwasser. Insgesamt 40 Gruppen habe man so bilden können, die – zum größten Teil von Eltern begleitet – den Segen von Haus zu Haus bringen.
 
Nach dem Aussendungs-Gottesdienst in der Lukas-Kirche unter der Leitung von Pfarrer Stephan-Martin Stötzel gab es für die kleinen Könige einen kleinen Mittags-Snack. Anschließend machten sich die Sternsinger auf den Weg.
 
Auch am Samstag schreiben sie „20*C+M+B*13“ an die Türen der örtlichen Haushalte. Der Abschluss-Gottesdienst beginnt am Sonntag (6. Januar) ab 11.15 Uhr in der Pfarrkirche St. Michael.

"Kleine Sonnen"
 
„An einem Tag, wo die Sonne nicht durchkommt, seid ihr lauter kleine Sonnen“, so verabschiedete das Vorbereitungsteam am Freitagvormittag die Sternsinger aus der St.-Anna-Kirche. 70 gekrönte Häupter – fünf bis 13 Jahre alt – hatten sich versammelt, um in ganz Mecklenbeck auszuschwärmen.

Pfarrer Dr. Christian Schmitt (St. Anna) und Pastor Jan-Christoph Borries der evangelischen Johannes-Gemeinde erinnerten daran, dass die Kinder eine Mission erfüllen und Geld für Kinder in den Philippinen und Ghana sammeln, die Hilfe nötig haben.
 
Alle Gruppen in Mecklenbeck waren bestens ausgerüstet: ein Sternsingerausweis als Sammelberechtigung, eine verplombte Sammeldose, Kreide, Aufkleber und ein Plan, welche Straßen zu ihrem Bezirk gehörten. Nur ein Straßenbereich konnte zu Beginn noch nicht vergeben werden. Der blieb für die ganz eifrigen und fußstarken übrig, die noch etwas „ranhängen“ konnten oder am Samstag noch einmal losziehen wollten.
 
Nachtreffen
 
Am Freitag ging der Königsmarsch bis 19 Uhr, so lange blieb auch das Pfarrheim besetzt. Die Sternsinger konnten sich aufwärmen oder Dosen austauschen.
 
Am Sonntag (6. Januar) treffen sich alle Sternsinger noch einmal in ihren prächtigen Gewändern und mit ihren wunderbaren Kronen um 11 Uhr im Gottesdienst. Außerdem dürfen sie sich auf ein Nachtreffen am Freitagnachmittag (11. Januar) freuen. Dort erfahren sie bei Kuchen und Saft etwas über die Projekte, für die gesammelt wurde.
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