Planung Ortskern: Mit gepflasterten Flächen zum Verweilen einladen

NORDKIRCHEN Mit mehr als 60 Teilnehmern im Forum der Gesamtschule hat jetzt die vierte Planungswerkstatt zum Thema "Aktives Ortszentrum Nordkirchen" stattgefunden. Ingenieure stellten den Planungsstand für die Schloßstraße ab Ortseingang bis zur Mühlenstraße vor.

  • Bauamtsleiter Josef Klaas, Planer Erich Hoffmann, Bürgermeister Bergmann und Planer Andreas Hollstein (v.l.).

    Bauamtsleiter Josef Klaas, Planer Erich Hoffmann, Bürgermeister Bergmann und Planer Andreas Hollstein (v.l.). Foto: Gemeinde Nordkirchen

Bürgermeister Dietmar gab zunächst den Stand der Mittelbewilligung bekannt: 1,7 Mio. Euro Landesmittel der Gesamtkosten von 3,4 Mio. Euro stehen in Aussicht. Andreas Hollstein und Erich Hoffmann von der IWA Ingenieurgesellschaft stellten den Planungsstand für die Schloßstraße ab Ortseingang bis zur Mühlenstraße vor. Die übrigen Bereiche fallen in den zweiten Abschnitt und werden später detailliert vorgestellt.

Schmalere Fahrbahn

Der Ausbauvorschlag sieht eine gepflasterte und auf durchgehend 4,75 Meter verschmälerte Fahrbahn vor, die für den Begegnungsfall LKW/LKW an einigen Stellen Aufweitungen vorsieht. Die schmale Fahrbahn soll zusammen mit der gepflasterten Optik und dem Kreisverkehr am Ortseingang die Fahrgeschwindigkeiten deutlich mindern, ergänzt um eine Beschilderung, die auch 20 km/h betragen könnte.

Hier regte sich teilweise Widerspruch bei den Zuhörern und es wurde die Sorge geäußert, dass eine solche drastische Tempominderung viele Autofahrer und damit Kunden vom erwünschten Besuch des Ortskerns abhalten könnte. Einige Anlieger halten eine weiter asphaltierte Fahrbahn für besser wegen der geringeren Rollgeräusche der Fahrzeuge.

Wunsch nach mehr Parkplätzen

Dagegen meinten andere, dass dann wieder zu sehr die Fahrfunktion gestalterisch unterstützt und der Hang zu höheren Geschwindigkeiten gefördert werde. Auch mit Blick auf die im Lageplan erkennbaren Parkplätze, deren Anzahl niedriger ist als der derzeitige Bestand, wurde mehrfach der Wunsch geäußert, die Zahl zu erhöhen.

Es soll aber nicht der Eindruck einer zugeparkten Straße entstehen. Allseits unterstützt wurde der Vorschlag der ebenfalls gepflasterten und durchgehend verbreiterten Geh- und Aufenthaltsflächen. Hier bieten sich neue Chancen für Außengastronomie, Warenpräsentation und einfach zum Verweilen an. 

Neue Beleuchtung

Diese Aufenthaltsqualität soll noch unterstützt werden durch eine neue Beleuchtung, die im Einzelfall auch eine lichttechnische Unterstützung des Bildes einer schönen Fassade sein kann.
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