Bezirksregierung lehnt Pläne ab: Umgestaltung des Ortskerns liegt vorerst auf Eis

Nordkirchen Anfang Januar sollte mit der Umgestaltung der Schloßstraße begonnen werden. Zum Maifest sollte alles fertig sein. Doch wann und ob die Umbauarbeiten begonnen werden ist jetzt wieder sehr fraglich.

  • Die Nordkirchener wollen ihren Ortskern schöner gestalten. Die Bezirksregierung ist jedoch nicht mit den vorgelegten Plänen einverstanden.

    Die Nordkirchener wollen ihren Ortskern schöner gestalten. Die Bezirksregierung ist jedoch nicht mit den vorgelegten Plänen einverstanden. Foto: Matthias Münch

Die Bezirksregierung akzeptiert nun plötzlich nicht die Pläne der Gemeinde. „Wir sind zu einem Gespräch bei der Bezirksregierung gebeten worden. Dort hat man uns mitgeteilt, dass man die Pläne so nicht verwirklichen könne“, so Bürgermeister Dietmar Bergmann. „Die Notwendigkeit von Umbaumaßnahmen zur Attraktivitätssteigerung des Ortskerns wird von der Bezirksregierung Münster nicht angezweifelt“.

Neue Wege vorgeschlagen

Doch wie erst jetzt bekannt wurde, stimmt die Bezirksregierung dem vorliegenden Antrag auf Förderung der Dorfkernerneuerung aus dem Budget der Städtebauförderung nicht zu. „Die Bezirksregierung hat uns Wege aufgezeigt, wie sie den bereits gestellten Antrag bewilligen könnte.“ Dazu sei es nötig, Mittel nicht nur aus dem Budget der Städtebauförderung, sondern auch aus dem Programm für kommunalen Straßenbau zu beantragen.

    
Der Grund für diese bürokratische Maßnahme liegt laut Bergmann darin, dass die Bezirksregierung nicht anerkannt hat, dass mit der Fertigstellung der westlichen Umgehungsstraße die Schloßstraße aus dem sogenannten Vorbehaltsnetz herausgenommen werden kann.

Fahrbahnbreite ändern

Bergmann: „Für die Bezirksregierung bleibt die Schloßstraße eine wichtige Straße.“ Wie Bauamtsleiter Josef Klaas ergänzt, müsse bei einem Umbau für solche Straßen eine fünf Meter breite Fahrbahn und zudem an beiden Seiten ein 1,50 Meter breiter Rad und Fußweg geschaffen werden. „Unsere Pläne sehen eine Gesamtbreite von 5,50 Meter vor. Wir wollen die Radfahrer auf die Straße bringen.“ Dies sei wohl jetzt nicht mehr möglich.

Genehmigt werde nun aber wohl nur eine Gesamtbreite von acht Metern. Man könne wohl auch nicht wie vorgesehen die Straße pflastern. Mit den politischen Gremien der Gemeinde Nordkirchen, den Kaufleuten und den weiteren Eigentümerinnen und Eigentümern wird in den nächsten Wochen über das weitere Vorgehen diskutiert.
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