Wildgehege Nöttler Berg: Der Nachwuchs kommt pünktlich zum Saisonstart

SAERBECK Es ist viel los im Wildfreigehege Nöttler Berg. Die Vorbereitungen laufen, denn bald soll das Wildgehege wieder für Besucher öffnen. Die können sich schon auf jede Menge Tierbabys freuen: Bisonkalb Annika gehört schon fest zur Herde und auch bei den Ziegen, Schafen und Wildschweinen gibt es bald Nachwuchs.

« »
1 von 3
  • Beschauliches Familienleben im Wildfreigehege Nöttler Berg: Janosch, Janoschka und Annika (v.l.) sind inzwischen zu einer echten Familie zusammengewachsen. Das erste Kalb des Bisonpaars entwickelt sich sehr gut.

    Beschauliches Familienleben im Wildfreigehege Nöttler Berg: Janosch, Janoschka und Annika (v.l.) sind inzwischen zu einer echten Familie zusammengewachsen. Das erste Kalb des Bisonpaars entwickelt sich sehr gut. Foto: Stephan Teine

  • Bei den Ziegen gibt es schon neugeborenen Nachwuchs. Die jüngsten Wildschweine sind im Moment ein halbes Jahr alt, neue Frischlinge gibt es aber in den nächsten Wochen. Das Wildfreigehege öffnet in der kommenden Woche wieder.

    Bei den Ziegen gibt es schon neugeborenen Nachwuchs. Die jüngsten Wildschweine sind im Moment ein halbes Jahr alt, neue Frischlinge gibt es aber in den nächsten Wochen. Das Wildfreigehege öffnet in der kommenden Woche wieder. Foto: Stephan Teine

  • Bei den Ziegen gibt es schon neugeborenen Nachwuchs. Die jüngsten Wildschweine sind im Moment ein halbes Jahr alt, neue Frischlinge gibt es aber in den nächsten Wochen. Das Wildfreigehege öffnet in der kommenden Woche wieder.

    Bei den Ziegen gibt es schon neugeborenen Nachwuchs. Die jüngsten Wildschweine sind im Moment ein halbes Jahr alt, neue Frischlinge gibt es aber in den nächsten Wochen. Das Wildfreigehege öffnet in der kommenden Woche wieder. Foto: Stephan Teine

Laute Hammerschläge hallen durch den Wald an der Westladbergener Straße. Christoph Behring, Betreiber des Wildfreigeheges Nöttler Berg muss noch einen Zaun an einem Vogelgehege richten, bevor der Betrieb kommende Woche wieder öffnet.

„Eigentlich hatten wir vor, den Fuchszwinger zu erneuern und mehrere Zäune neu zu setzen“, sagt er. Doch ein Krankheitsfall hat diese Pläne zunichte gemacht. Deswegen sind die Arbeiten jetzt ein bisschen in Verzug. Bei nur fünf Mitarbeiter trifft eine Erkrankung natürlich doppelt. „Den Fuchsbau haben wir erstmal nach hinten geschoben“, sagt er. Schließlich musste auch rund um das Wildschweingehege ein neuer Doppelzaun gesetzt werden. Zur Sicherheit, damit die Wildschweine aus dem Gehege auf keinen Fall in Kontakt mit ihren frei lebenden Artgenossen kommen. „Neue gesetzliche Bestimmungen“, sagt Behring.

Der Winter kommt noch

Das Wildgehege öffnet zwar nächste Woche wieder, der richtige Winter kommt aber noch – glaubt Christoph Behring. „Das war längst noch nicht alles. Der Winter ist noch nicht vorbei“, sagt er. Kein Problem für seine Tiere. Die bleiben alle auch bei Temperaturen unter Null draußen – mit Ausnahme der Meerschweinchen, die haben ein warmes Winterquartier.

Die Tiere im Wildgehege scheinen indes die Ruhe vor dem Besucheransturm noch zu genießen. Und auch das eher ungemütliche, regnerisch-graue Wetter scheint Bisonkalb Annika und den anderen Bewohnern nicht viel auszumachen. Die hat sich übrigens sehr gut entwickelt, wie Behring sagt. Ein halbes Jahr ist das Kalb von Bulle Janosch und Bisonkuh Janoschka jetzt alt. „Gerade mal Kleinkindalter“, sagt Behring.

Warnrufe sind seltener geworden

Prompt zeigt Mutter Janoschka den Besuchern am Zaun noch einmal ganz deutlich, wie sehr sie auf ihren Nachwuchs aufpasst. „Die ist aber auch schon ruhiger geworden“, so Behring. Die Warnrufe seien seltener und leiser geworden. Und auch Vater Janosch hat sich an den Familienzuwachs gewöhnt. „Die Kleine gehört jetzt eindeutig mit zur Herde“, sagt Behring.

Im Wildtiergehege hat sich indes wieder Nachwuchs angekündigt: Vor 14 Tagen sind kleine Ziegen auf die Welt gekommen. In den nächsten Tagen erwartet Behring noch junge Vierhornschafe, Hirsche und Wildschweine. „Wann genau kann ich nicht versprechen“, sagt er. Das Wildtiergehege sei eben kein Zoo oder Zirkus, bei dem die Tiere dressiert werden, es feste Fütterungen mit Zuschauern oder einen genauen Zuchtplan gebe. Die Tiere lebten für sich – wenn auch in ihren Gehegen. Deswegen rät er allen Besuchern auch, Zeit mitzubringen. „Nur wenn man die Tiere eine Weile in Ruhe beobachtet, bekommt man auch etwas zu sehen“, sagt er.
Autor
Stephan Teine
ZUM ARTIKEL
  • Erstellt:
    4. Januar 2013, 15:47 Uhr
    Aktualisiert:
    4. Januar 2013, 15:47 Uhr
KOMMENTARE

Schreiben Sie den ersten Kommentar!

?

KOMMENTAR HINZUFÜGEN

Überschrift (max. 70 Zeichen)
Meine Meinung (Noch  Zeichen verfügbar.)
Benutzername
Passwort
Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschließen.
Um sich registrieren zu können, müssen Sie uns mindestens einen Benutzernamen, ein Passwort und Ihre E-Mail-Adresse mitteilen.

gewünschter Benutzername

gewünschtes Passwort

Wiederholung Passwort

E-Mail

Abonummer

Ich habe die AGB gelesen und stimme diesen zu.

Ich habe die Datenschutzerklärung gelesen und stimme dieser zu.

Einwilligungserklärung:
Ja, ich bin damit einverstanden, dass die Verlag Lensing-Wolff GmbH & Co. KG mich über interessante Bezugsangebote zu ihrer Tageszeitung, zum Bezug per Internet oder zu ihren Reisen per E-Mail und Telefon informiert. Meine Einwilligung zu einer derartigen Kontaktaufnahme zwecks Informationserhalt ist für einen Zeitraum von 2 Jahren gültig. Ich kann jederzeit über meine Einwilligung verfügen, indem ich widerrufe. Die Datenschutzerklärung habe ich gelesen und akzeptiere diese.
ja nein      

Sicherheitsfrage
Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:
Wie viel ist 100 - 21?