Ev. Kirchengemeinde Burgsteinfurt: Neue Herausforderungen

BURGSTEINFURT Die wichtigsten Meldungen beim Neujahrsempfang der Ev. Kirchengemeinde Burgsteinfurt: Erstmals beteiligen sich auch evangelische Kinder an der Sternsinger-Aktion, ein zweites Symposium gibt es im März, und Pfarrerin Dagmar Spelsberg verlässt die Gemeinde.

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  • Pfarrerin Dagmar Spelsberg wird am 27. Januar aus der Gemeindearbeit verabschiedet.

    Pfarrerin Dagmar Spelsberg wird am 27. Januar aus der Gemeindearbeit verabschiedet. Foto: Rainer Nix

  • Die Gemeinde hob ein Glas mit Sekt oder Orangensaft, um gemeinsam mit den Seelsorgern auf 2013 anzustoßen

    Die Gemeinde hob ein Glas mit Sekt oder Orangensaft, um gemeinsam mit den Seelsorgern auf 2013 anzustoßen Foto: Rainer Nix

  • Claudia Raneberg und Guido Meyer-Wirsching begrüßten mit der Gemeinde das neue Jahr.

    Claudia Raneberg und Guido Meyer-Wirsching begrüßten mit der Gemeinde das neue Jahr. Foto: Rainer Nix

Auch das Jahr 2013 verspricht demnach wieder ereignisreich zu werden. Beim Neujahrsempfang am 1. Januar im Gemeindezentrum hielten Pfarrerin Claudia Raneberg, Vorsitzende des Presbyteriums, und Pfarrer Guido Meyer-Wirsching Ausblick auf das neue und Rückblick auf das alte Jahr.

Bedauerlicher Abschied

Bedauerlich sei der Fortgang von Spelsberg, der Beauftragten für Spiritualität und geistliches Leben im Kirchenkreis, so Meyer-Wirsching. "Es ist ein starker Einschnitt für unser Gemeindeleben", hob er hervor. Die Pfarrerin tritt zum 1. Februar die Stelle einer theologischen Referentin des Evangelischen Erwachsenenbildungswerkes Westfalen in Dortmund an.

Doch auch künftig führt sie mit 25 Prozent Dienstumfang ihre spirituelle Arbeit beim Kirchenkreis Steinfurt-Coesfeld-Borken weiter.

Dagmar Spelsberg wird am 27. Januar in einem festlichen Gottesdienst aus der Burgsteinfurter Gemeindearbeit verabschiedet.

Weniger Taufen

"Man sieht an der Statistik, dass die Zahl der Gemeindeglieder rückläufig ist", stellten Raneberg und Meyer-Wirsching fest. 47 Taufen im Jahr 2012 stehen 106 Beisetzungen gegenüber.

Die Seelsorger vermuten in dieser Diskrepanz den Hauptgrund für die negative Entwicklung. Es gab sieben Kirchenaustritte dafür jedoch acht Kircheneintritte. Hier lässt sich demnach ein eher positiver Trend feststellen.

Nach dem guten Erfolg des Symposiums "Stille-Meditation-Gesundheit" in Zusammenarbeit mit mehreren Kooperationspartnern gibt es vom 15. bis 17. März eine Neuauflage unter dem Titel "Ganz sein mit Leib und Seele". Dafür wurden bereits angesehene Referenten gewonnen.

Aktive Gemeinde

Das Jahr 2012 stand auch im Zeichen der Hundertjahrfeier des CVJM-Spielmannszuges. "Es ist durch gute Nachwuchsarbeit eine junge Truppe geblieben, so Meyer-Wirsching. Ein Höhepunkt war das Treffen und Musizieren mit zahlreichen Spielmannszügen auf dem Marktplatz.

Weitere Schlaglichter aus dem letzen Jahr: Mit knapp 410 Mitgliedern ist die Evangelische Frauenhilfe noch immer die größte ihrer Art in Westfalen.

Der CVJM-Posaunenchor absolvierte die stattliche Zahl von 100 Auftritten pro Jahr. Auch das Jugendorchester (JOP) unter Leitung von Viola Knöpker kann sich sehen lassen.

Vor 6000 in der Westfalenhalle

"Mit Jugendlichen besuchten wir den Gospelkirchentag in Dortmund", erinnerte Pfarrerin Raneberg. "Dort sangen wir gemeinsam mit 6000 Leuten in der Westfalenhalle. Den Kindergarten Hollich leitet seit einem Jahr die gebürtige Rumänin Ilona Klement. Sie werde sowohl von den Eltern als auch von den Kindern geschätzt.

Ebenso lobten die Seelsorger die Aktivitäten der Kinderbibelwoche, die "Kindersausen", die Arbeit des Hauskreises, die Jugendarbeit und mehr.

Allein die Heiligabendkollekte am Ausgang der Kirche erbrachte 5966 Euro und kommt der Aktion "Brot für die Welt" zugute. Im Klingelbeutel steckten 2036 Euro, die für diakonische Aufgaben in der Gemeinde verwendet werden.

"Ich wünsche mir; dass wir alle eine ganz große Portion Humor mit ins neue Jahr nehmen", betonte Meyer-Wirsching abschließend.

 

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