FBS und Marienhospital: Starthilfe für Eltern

BORGHORST Familienzuwachs verändert fast alles im Leben - vom ersten Tag der Schwangerschaft an. Mit dem neuen Programm im Kooperationsprojekt "Elternschule" bieten das Marienhospital und die Familienbildungsstätte ein Kursprogramm, in dem jungen Eltern die Gelegenheit gegeben wird, sich auf die neue Situation mit all ihren Herausforderungen einzustellen und vorzubereiten.

  • Beate Jablonka und Dr. Armin Rütten stellten das Programm der "Elternschule" vor.

    Beate Jablonka und Dr. Armin Rütten stellten das Programm der "Elternschule" vor. Foto: Karl Kamer

 Die Veranstaltungen bieten kompetente Begleitung, Information und Unterstützung für die Zeit der Schwangerschaft und Geburt sowie für das Leben mit dem Kind im ersten Lebensjahr.

"Lernhilfen"

"Als Eltern wird man nicht geboren, deshalb muss man in kurzer Zeit viel lernen", betonte Beate Jablonka, die in der FBS für Geburt und Erziehungsfragen zuständig ist, als sie gestern mit dem Chefgynäkologen im Marienhospital, Dr. Armin Rütten, das druckfrische Programmheft vorstellte.

Bereits seit 2005 gibt es diesen komprimierten Überblick über alle Veranstaltungen in der "Elternschule", die seit 2008 in Kooperation mit dem Marienhospital durchgeführt werden. "Wir wollen die Elternkompetenz möglichst früh stärken", sagte die Fachbereichsleiterin. Dazu seien die FBS- Kurse ein wichtiges Forum, um in der neuen Lebenssituation Menschen zu finden, die in der gleichen Lebensphase sind. Bedingt durch die kurze Pflegezeit im Krankenhaus übernehme die "Elternschule" wichtige Aufgaben, meinte Dr. Armin Rütten.

1700 Teilnehmer

Die Eltern hätten längst erkannt, dass das Internet allein nicht reicht. Das zeige der Erfolg der "Elternschule". Sie bot im vergangenen Jahr 150 Kurse mit 1700 Teilnehmern. "Das ist schon ne Menge", freute sich Beate Jablonka über gestiegene Teilnehmerzahlen. Im Krankenhaus habe es 2012 426 Geburten gegeben. Das sei mit einem Plus von 60 Kindern ein heftiger Anschub. Man stelle ein wachsendes Vertrauen bei den Frauen und Praxen fest, sagte Dr. Armin Rütten.

Auch das Land NRW sehe die Notwendigkeit, junge Eltern zu fördern und nehme mit dem Projekt "Elternstart NRW" Geld in die Hand für Familien mit einem Kind im ersten Lebensjahr.

"Elternstart NRW" sei für die Eltern einmalig kostenfrei, die Finanzierung übernimmt das Familienministerium NRW. Themen beim "Elternstart NRW" sind zum Beispiel die frühkindliche Entwicklung, die Eltern-Kind-Beziehung und der Umgang mit neuen und auch anstrengenden Familiensituationen.

Mütter und Väter tauschen sich untereinander aus und eine pädagogische Fachkraft moderiert Gespräche über den Alltag und den Umgang mit einem Säugling. Ziel von "Elternstart NRW" ist kein Lernen nach einem festen Lehrplan. Die Kursleiterinnen und Kursleiter greifen vielmehr die Fragen auf, welche die Mütter und Väter mitbringen.

 

 

KOMMENTARE

Schreiben Sie den ersten Kommentar!

?

KOMMENTAR HINZUFÜGEN

Überschrift (max. 70 Zeichen)
Meine Meinung (Noch  Zeichen verfügbar.)
Benutzername
Passwort
Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschließen.
Um sich registrieren zu können, müssen Sie uns mindestens einen Benutzernamen, ein Passwort und Ihre E-Mail-Adresse mitteilen.

gewünschter Benutzername

gewünschtes Passwort

Wiederholung Passwort

E-Mail

Abonummer

Ich bin damit einverstanden, künftig über Neuigkeiten informiert zu werden

Ich habe die AGB gelesen und stimme diesen zu.

Ich habe die Datenschutzerklärung gelesen und stimme dieser zu.

Sicherheitsfrage
Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:
Wie viel ist 10 : 2?