Ratsbeschluss: Parkgebühren in Werne steigen drastisch an

Werne Ab dem kommenden Jahr müssen Autofahrer deutlich mehr fürs Parken in der Werner Innenstadt zahlen. Nach wie vor können sie aber eine halbe Stunde lang kostenlos ihr Fahrzeug abstellen.

  • Parkgebühren in ganz Werne? Über diesen Vorschlag der Verwaltung diskutierte die Politik kontrovers.

    Parkgebühren in ganz Werne? Über diesen Vorschlag der Verwaltung diskutierte die Politik kontrovers. Foto: Jörg Heckenkamp

Ein Kompromiss bei der so genannten Brötchen-Taste sowie bei den Gebühren für die Wohnmobilisten führte am Dienstagabend schließlich zur einer Einigung im Rat. Kernpunkte des so genannten Parkraum-Bewirtschaftungskonzeptes:
› drastische Tariferhöhungen (etwa eine Stunde von 0,40 auf 1 Euro, zwei Stunden von 1,20 auf 2 Euro.)
› Abschaffung des kostenfreien Parkens am Hagen und auf dem Kurt-Schumacher-Platz.
› Ende des kostenlosen Abstellens für Wohnmobilisten.
 
CDU-Sprecher Christian Schmid und seine Fraktion hatten sich vor allem für eine Änderung der Brötchen-Taste stark gemacht. Statt wie geplant 15 solle sie bei den bekannten 30 Minuten bleiben. Zweiter Punkt: „Wir sollten die Wohnmobilisten nicht vergraulen und die geplante Gebühr von 7 auf 5 Euro absenken“, forderte Schmid. Das war eine Kröte, die die SPD schlucken musste. Lars Hübchen: „Wir stimmen dem aber nur mit Blick auf die Probezeit von einem Jahr zu.“
 
    
Auch die anderen Fraktionen verwiesen auf den Pilotcharakter und meinten, wie Grünen-Sprecher Benedikt Striepens, dass man „nach einem Jahr genau auf die Ergebnisse schauen“ müsse. Seine Fraktion stimmte den Vorschlägen zu. Die FDP wie auch die UWW lehnten aus unterschiedlichen Gründen das Konzept ab.
Die genaue Umsetzung wie auch die Einzelheiten müssten noch in weiteren Sitzungen festgelegt werden, so Bürgermeister Lothar Christ.
 
Schon jetzt ist aber klar: Die Stadt rechnet mit zusätzlichen Einnahmen im sechsstelligen Bereich, muss allerdings auch in neue Automaten, Schilder und Überwachungspersonal investieren. Doch die Politik hofft nicht nur auf mehr Einnahmen, sondern vor allem auf eine bessere Lenkung des Parkraumverkehrs und letztendlich auf weniger Autos in der Stadt.  
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